Zurück zur Startseite

Herzlich willkommen auf der Webseite der Saar-Linken!

DIE LINKE steht in den Startlöchern, damit nach der Landtagswahl im März 2017 ein echter Politikwechsel an der Saar möglich ist. Wir sind die einzige Partei, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen bei uns im Saarland verbessern will. Soziale Gerechtigkeit, armutsfeste Renten und eine friedliche Außenpolitik sind die Kernaussagen linker Politik. Wir treten dafür ein, dass prekäre Arbeitsverhältnisse durch unbefristete Verträge und Leiharbeit in reguläre Arbeit umgewandelt werden. Wir wollen, dass im Saarland echte Leitinvestitionen stattfinden, die unser Saarland voranbringen. Im Saarland wird nämlich nur halb so viel in Straßen, Brücken und öffentliche Gebäude investiert, wie nötig wäre, um nur den Zerfall aufzuhalten. Das Saarland sollte zumindest so viel in seine Infrastruktur und Zukunftsprojekte investieren, wie die anderen Bundesländer, sonst fallen wir immer weiter zurück.

Ich würden mich sehr freuen, wenn Sie uns bei dieser Arbeit unterstützen, uns Anregungen geben oder sich entschließen, bei der LINKEN mitzuarbeiten. Herzlich willkommen.

Ihre Astrid Schramm, Landesvorsitzende

Zentrale Veranstaltungen im Landtagswahlkampf


18. Januar 2017 - VHS-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl u.a. mit Dennis Lander
Dudweiler, Bürgerhaus, 18 Uhr.

18. Januar 2017 - IHK Saarland: Das Saarland vor der Wahl u.a. mit Oskar Lafontaine
Saarbrücken, IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, 18 Uhr.

Alle Termine HIER.

Aktuelle Bilder

Alle Bildergalerien HIER

Sitzungsort gesucht?

 

Ihr sucht für eine Gremiensitzung einen Ort für eine Versammlung? Dann bitte beim Landesgeschäftsführer melden. Mehr Infos HIER.

Kontakt zur Redaktion

redaktion/at/dielinke-saar.de

Oskar Lafontaine: Merkel greift mit Lob für Arbeit der Saar-CDU kräftig daneben

Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Klausur der CDU in Perl die Arbeit der CDU-geführten saarländischen Landesregierungen gelobt hat, erklärt Oskar Lafontaine: „Die Bundeskanzlerin hat mit ihrem Lob für die Saar-CDU zweimal danebengegriffen. Durch das übereilte Aus für den Saar-Bergbau mussten und müssen saarländische Bergleute in Ibbenbüren arbeiten. Die betroffenen Familien werden darin kaum ein besonderes Highlight der Saar-Politik erkennen können. Außerdem hat Frau Merkel zwar Recht damit, dass das Saarland ‚in der IT-Technologie Vorreiter‘ ist. Dies ist aber keineswegs die Folge der Regierungspolitik der Saar-CDU. Vielmehr wurden die Grundlagen dafür in den 90er Jahren gelegt, als die CDU in der Opposition war. Die CDU-geführten Landesregierungen der vergangenen Jahre haben weder nennenswerte Initiativen zum weiteren Ausbau der IT-Branche auf den Weg gebracht, noch andere Bereiche in ähnlicher Form gefördert. DIE LINKE fordert seit Jahren, auch aus der Medizintechnik einen vergleichbaren Schwerpunkt zu machen und so den Strukturwandel im Saarland voranzutreiben. Auch der Interessenverband Autoregion stellt der saarländischen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer ein schlechtes Zeugnis aus (Geschäftsführer Armin Gehl: Die Landesregierung „schaut nicht über den Tellerrand hinaus. Bei neuen Projekten großer Hersteller wird die Region nicht ausreichend wahrgenommen.“ Außerhalb des Landes finde kein aktives Marketing für Ansiedlungen statt….). Die Saar-Wirtschaft vermisst seit Jahren ein schlüssiges Konzept für die Weiterentwicklung des Landes (IHK und VSU) und den ‚großen Wurf nach vorne‘ (August-Wilhelm Scheer).“

 

Beschluss des Landesvorstandes: Erfolgreich heißt gemeinsam um die Gunst der Wählerinnen und Wähler kämpfen

Anlässlich aktueller Äußerungen von Linken-Politikerinnen und Politikern fordert der Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland alle Verantwortlichen dazu auf, Geschlossenheit nach außen zu demonstrieren. Im einem Wahljahr mit Landtags- und Bundestagswahlen sind gegenseitige Schuldzuweisungen kontraproduktiv, wenn DIE LINKE ihre Wahlziele erreichen will.

Ja, manche Aussage in Interviews und in öffentlichen Reden enthalten Positionen, die nicht von jedem Funktionsträger und Abgeordneten zu 100-Prozent mitgetragen werden. Und nicht jede Formulierung ist deckungsgleich mit dem, was im Programm der LINKEN steht. Aber die Wählerinnen und Wähler, die Medien und Verbände wollen Antworten auf aktuelle Fragen, die unter den Nägeln brennen. Vielleicht ist es auch ein Fehler, dass das Programm unserer Partei erst im Wahljahr diskutiert und verabschiedet wird. Eine solche Programmdebatte zieht immer auch kontroverse Fragestellungen mit sich, mit denen sich eine Partei nicht immer profilieren kann.

Aber Wahlkampf ist in erster Linie ein Wettbewerb mit den konkurrierenden Parteien um jede Stimme der Wählerinnen und Wähler. Eine Positionierung nach dem Motto: Uns sind die Stimmen egal, Hauptsache die politische Linie stimmt (siehe Sachsen-Anhalt) ist genauso falsch wie eine programmatische Beliebigkeit. Ein guter Mittelweg ist erfolgsversprechend.

Gerade mit Blick auf die Landtagswahlen im Saarland, NRW und Schleswig-Holstein dürfen wir unser Spitzenpersonal nicht beschädigen, sondern müssen es stärken. Da uns Sahra als Gesicht und Zugpferd der Partei im Saarland aktiv im Wahlkampf unterstützt, stehen wir solidarisch an ihrer Seite.

Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sind unsere Spitzenkandidaten zur anstehenden Bundestagswahl im September. Wir müssen beide mit Tatkraft unterstützen und mögliche Kritik ausschließlich mit den Betroffenen selbst besprechen. Eine Kritik über die Medien schadet der Linken, schmälert die Wahlergebnisse, kostet Mandate und damit politischen Einfluss.

Eine Debatte über mögliche Fehler und programmatische Unzulänglichkeiten ist notwendig, gerade in einer linken, sozialistischen Partei. Führen wir diese Debatte bitte ab Oktober 2017 auf der Grundlage der erzielten Wahlergebnisse. Dann gern auch öffentlich. Glück Auf.

Saarbrücken, 12. Januar 2017

 

Mitgliederentwicklung der Saarlinken 2016

Die Saarlinke konnte sich im Jahr 2016 von 2.114 auf 2.388 Mitglieder vergrößern. Insgesamt konnten im Berichtsjahr 532 Neumitglieder und 7 zugezogene Genossen verzeichnet werden. Im selben Zeitraum sind 243 Mitglieder ausgetreten und 19 leider verstorben. Der Frauenanteil konnte auf 35 Prozent gesteigert werden. In Summe ein vielversprechendes Jahr. Bundesweit weist der saarländische Landesverband eine weit überdurchschnittliche Zahl von Neuzugängen auf.

Grafik: Neumann, Landesgeschäftsführer

 

Presseerklärungen aus dem Landesverband

15. Januar 2017

Astrid Schramm: Hohe Zustimmung der Wählerinnen und Wähler für Sahra Wagenknecht

Der Landesvorstand der saarländischen Linken hat vor den Landtagswahlen und vor der Bundestagswahl zu einem solidarischen und fairen Umgang miteinander aufgerufen. Programmdebatten seien notwendig, müssten aber sachlich geführt... mehr

 
13. Januar 2017

Astrid Schramm: Höchste Zeit für eine effektive Armutsbekämpfung!

Die Landesvorsitzende der Linken, Astrid Schramm, sagt heute zu Berichten über die Situation der Tafeln im Saarland: „Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass die Schere zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft immer weiter... mehr

 
12. Januar 2017

Claudia Kohde-Kilsch: 800 Stromsperren sind noch zu viel – Stopp von Stromsperren gefordert

Anlässlich der Meldung über 800 im Jahr 2016 erfolgte Stromsperren im Saarland erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion im Saarbrücker Stadtrat, Claudia Kohde-Kilsch: „Zunächst betrachtet scheint es erfreulich, dass im... mehr

 
 

Pressemitteilungen unserer Landtagsfraktion

Für DIE LINKE ist die Übertunnelung der Saarbrücker Stadtautobahn nach wie vor ein zentrales Projekt des Landes und der Landeshauptstadt. Landesregierung und Stadt Saarbrücken sollten daher weiterhin versuchen, es durchzusetzen und eine ausreichende Förderung des Bundes zu erhalten. Oskar Lafontaine: „Leider ist dieses Projekt bisher nicht...
Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Klausur der CDU in Perl die Arbeit der CDU-geführten saarländischen Landesregierungen gelobt hat, erklärt Oskar Lafontaine: „Die Bundeskanzlerin hat mit ihrem Lob für die Saar-CDU zweimal danebengegriffen. Durch das übereilte Aus für den Saar-Bergbau mussten und müssen saarländische Bergleute in...
„Es ist erfreulich, dass auch Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer jetzt die Notwendigkeit von mehr Investitionen erkennt." Mit diesen Worten reagiert Oskar Lafontaine auf einen entsprechenden Appell Kramp-Karrenbauers bei ihrem Neujahrsempfang. "Wenn Sie nun sagt: ‚Unsere Aufgabe der Zukunft lautet: Was müssen wir investieren, dass...